GROSSES DEUTSCHES SPRACHDIPLOM PDF

The course is based around German literature. The KDS recognises a high level of German literary knowledge, including comprehension and analysis of texts. The KDS also replaces German exams for entry into universities in Germany, and is a qualification for teaching German as a foreign language. Level required?

Author:Akinosida Meztir
Country:Austria
Language:English (Spanish)
Genre:Science
Published (Last):9 September 2006
Pages:445
PDF File Size:13.89 Mb
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ISBN:427-8-49459-332-3
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Landschaftsarchitekten machten mittels umfangreicher Erdbewegungen aus dem einst flachen Land eine wellige, hgelige Voralpenlandschaft, die noch immer fast 5 wie echt wirkt, wenn man nicht genau hinsieht. Es entstand, was man seit roman- tischen Zeiten einen Landschaftsgarten nennt.

Die ihn gestalteten, holten freilich nicht, wie es den Anschein haben mochte, ein- fach Natur ins unwirtliche Dickicht der Stadt. In Wirklichkeit etablierten sie mit Hilfe von Naturelementen ein Kunstgebilde, knstlich oder kunstvoll, jedenfalls 10 nicht gewachsen, vielmehr geplant und gemacht; und sie gaben damit zu verstehen, was man eigentlich wissen sollte, aber gern verdrngt: Der Garten ist nicht Natur, sondern Kunst.

In ihm hat Natur zunchst einmal zu tun, was der Mensch ihr ab- verlangt, sie hat seine sthetischen Bedrfnisse zu befriedigen und sich in den Grenzen zu entfalten, die er ihr zieht.

Der Garten hat meist einen Zaun oder eine 15 Umfassungsmauer, wie ein Bild einen Rahmen hat, der zeigt, dass es einen Aus- schnitt zu sehen gibt.

Innerhalb der Rahmung finden sich Formen, die sich der Mensch zum Vergngen oder zum Selbstausdruck ersinnt. Es herrscht Spiel und Lustprinzip. Wenn der Garten aber in diesem Sinne Kunst, Kunstwerk ist, dann gilt fr ihn, was Freilich, das gesunde Volksempfinden, auch in Ministerien, sieht es ihm glcklicherweise nicht so leicht an. Der Garten, subversiv und eine Form des Widerstands, wendet sich, von alters her, 25 gegen die Wste, in der Leben kaum mglich ist, gegen die Wildnis, in der das freudlose Realittsprinzip herrscht, gegen die Stadt, die von Sachzwngen erfllt ist und das Symbol fr Macht ist.

Insofern ist er, wenigstens in unserer machtorientierten Welt, ein Politikum, oder kann es zumindest sein, wenn 30 man es nicht bei Beschaulichkeit bewenden lsst. Natrlich hat sich eine Weltgeschichte lang die Macht auch durch Kunst feiern lassen, von den Pharaonen bis Hitler, falls man bei ihm noch von Kunst sprechen darf.

Natrlich hat die Macht Grten zu ihrer Selbstverherrlichung entworfen und geschaffen. Der Park von Versailles ist das Prachtexempel dafr. Das heit: Wer seitdem einen Garten anlegt, kann sich damit vielleicht nur indirekt, aber immerhin gegen Herrschaft, gegen Gewalt, gegen Konsum samt Gedankenlosigkeit ver- 40 wahren.

Er setzt dem Unmenschlichen oder dem Menschenunwrdigen Schnheit entgegen, von der es heit, sie sei der Glanz der Wahrheit. Asiaten, zumal Japaner des Zen-Buddhismus, wissen es offenbar besonders genau: Die strenge und zu- gleich sanfte Ordnung des Gartens enthllt die Beschaffenheit des Kosmos und zeigt den Sinn des Daseins.

Gewiss, auch er lsst die Natur nicht wachsen, wie sie will, tut ihr also Zwnge an, aber es sind sanfte Zwnge; im Garten betreibt der Mensch sein Spiel mit der Natur: in Bildern und Sonaten und Gedichten aus Materie, und das Spiel findet in Solidari-tt statt; der Gartenknstler wei, was Asiaten hufig, Monotheisten wie 50 etwa Christen kaum wissen: dass alles Bestehende von einer Substanz ist.

Solange es keine wirkliche, wissenschaftliche Naturbeherrschung gab, also bis um , war das Spiel mit der Natur im Garten sowieso unproblematisch. Natur konnte zwar geordnet und zur Geometrie gentigt, nicht aber verbraucht und ver- nichtet werden. Dazu kam, dass es ntig war, sich gegen die freie Natur abzu- 55 grenzen, die man nicht bewltigte. Der Garten war die formgewordene Erkenntnis, dass die unbearbeitete, unumzunte, ungestaltete Natur kein Arkadien der Seligkeit, des unbekmmerten Spiels war, sondern Wildnis und Wste, wo der Tod berhand nahm, so dass man noch die Toten dagegen schtzen musste, indem man sie in umfriedete Grten bettete.

Mai gekrzt 11 Bitte lesen Sie den vorstehenden Text sorgfltig durch. Beantworten Sie dann die folgenden Fragen in ganzen Stzen mit eigenen Worten: 1. Inwiefern war der entstandene Park nicht Natur, sondern ein Kunstgebilde? Welche Aufgaben kommen der Natur im Garten zu? Machen Sie drei Angaben.

Welche sind das? Wofr ist asiatischen Menschen der Garten ein Spiegel? Warum bedeutet das Anlegen eines Gartens keine Vergewaltigung der Natur? Gibt die berschrift den zentralen Gedanken des Textes wieder? Begrnden Sie Ihre Antwort so knapp wie mglich.

Geben Sie die folgenden unterstrichenen Textstellen nach ihrer Bedeutung im Text mit eigenen Worten wieder: 1. Erklren Sie die Wrter nach ihrer Bedeutung im Text: 1.

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Deutsche Sprachdiplom Schulen (DSD)

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Das Deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz

Landschaftsarchitekten machten mittels umfangreicher Erdbewegungen aus dem einst flachen Land eine wellige, hgelige Voralpenlandschaft, die noch immer fast 5 wie echt wirkt, wenn man nicht genau hinsieht. Es entstand, was man seit roman- tischen Zeiten einen Landschaftsgarten nennt. Die ihn gestalteten, holten freilich nicht, wie es den Anschein haben mochte, ein- fach Natur ins unwirtliche Dickicht der Stadt. In Wirklichkeit etablierten sie mit Hilfe von Naturelementen ein Kunstgebilde, knstlich oder kunstvoll, jedenfalls 10 nicht gewachsen, vielmehr geplant und gemacht; und sie gaben damit zu verstehen, was man eigentlich wissen sollte, aber gern verdrngt: Der Garten ist nicht Natur, sondern Kunst.

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